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Zipser Abend in Budapest am 22. November

2013.12.27

 Nur unsere Hände nicht loslassen!

Zipser Abend in Budapest

 

Die malerisch in die Vorgebirgslandschaft südlich der Hohen Tatra eingebettete Zips (Spiš, Szepes, Spisz) ist stets in guter Erinnerung für Zipser, die wegen Trianon und nach dem Zweiten Weltkrieg wegen der Vertreibung oder Umsiedlung die Zips verlassen mussten. Die Zipser treffen sich einmal pro Jahr in Budapest, um sich für die Lebenden und Verstorbenen zu erinnern. Diesmal, am 22. November, gab es einen besonderen Anlass, denn Frau Edit Hollóházy geb. Timcsák beging ihren 96. Geburtstag. Sie hat noch die frühere Zips erlebt, erzählt und zeigt gern Fotos davon.

Ihre Tochter Ildikó Hollóházy Tóthmátyás pflegt die Kontakte per Internet und organisiert die Zipser Abende zusammen mit Herrn Miklós Czenthe. János Demeter, reformierter Pastor aus Hódmezővásárhely, hat eine schöne Rede gehalten und gebetet. Archivar Miklós Czenthe studierte dank einem Stipendium in der Evangelischen Bibliothek und Archiv in Leutschau einige Zeit alte Bücher und Dokumente. Wir haben eine Grusskarte an Frau Dr. Astrid Kostelniková geb. Zwilling in Leutschau geschrieben. Sie ist immer da für uns ehemalige Zipser, wenn wir hinfahren. Sie kümmert sich um den alten evangelischen Friedhof in Leutschau, worüber sie ein Buch in drei Sprachen geschrieben und auf eigene Kosten herausgegeben hat. Leider verschwinden die alten Grabsteine auf dem Friedhof in Käsmark. Man müsste schon erreichen, diese alten historischen Grabsteine zu erhalten. Der Rentner Prof. Dr. Gyula Greschik hat sein großelterliches Haus in der Mészáros-Straße in Leutschau zurückgekauft. Er will da eine Stiftung gründen und Stipendien verteilen für die zweite und dritte Generation, die wieder dreisprachig werden und die alte Zips besser kennen lernen soll, was heute aus den Geschichtsbüchern nicht möglich ist. Wir müssen uns besser verständigen!

Aus der Zips kommt die bekannte Genersich-Familie. Die in Budapest ansässige Genersich-Stiftung mit Geschäftsführer Dr. Attila Tankó organisiert wissenschaftliche Tagungen, vergibt Stipendien und verleiht Preise. Am 16. November, dem Tag der Wissenschaft, erhielt Prof. Dr. István Benedek aus Siebenbürgen (Neumarkt a. M./Tirgu Mures/Marosvásárhely) den Genersich-Preis, der an der Budapester Semmelweis-Universität überreicht wurde. Dr. Tankó sorgt für die Erhaltung von Grabdenkmälern in der Zips (Leutschau und Käsmark) sowie in Siebenbürgen (Klausenburg/Cluj/Kolozsvár-Házsongárd), wo die verstorbenen Genersich-Familienmitglieder ruhen.

Dozent Dr. Dániel Kováts empfahl ein Buch, geschrieben von Ph. Dr. Alena Kredatusova, über die Probstners. Eine interessante, typisch Zipser Familiengeschichte zwischen 1720 und 1950. Sie waren fleißig, wohlhabend und dreisprachig. Die Probstners sind immer noch bekannt, in Leutschau ist eine Straße nach der Familie benannt. Der Maler Pál Szinyei Merse hat seine Frau Sophia Probstner gemalt, es ist das berühmte Bild „Frau in lila Kleid“. Sie war eine sehr schöne Frau. In der Zips gibt es viele Hohe Tatra-Liebhaber, die regelmäßig die Gipfel besteigen, wie vor hundert Jahren auch Alfred Gross, Sportlehrer im Käsmarker Lyzeum. Die Gipfel in der Hohen Tatra haben Bezeichnungen in vier, fünf Sprachen. Vor 140 Jahren, am 11. August 1873, wurde der Ungarische Karpathenverein im Grand Hotel Cafe in Altschmecks (Ótátrafüred/Starý Smokovec) gegründet.

In der Széchényi-Bibliothek in Budapest ist eine aktuelle Ausstellung über die Zips zu sehen. 400 Jahre (1613 - 2013) Papiermühle Szepesteplic „Geheimnisvolle Wasserzeichen“. Da sind verschiedene Motive zu sehen und Briefe aus der Rákóczizeit ausgestellt.

In Deutschland lebende Zipser sind im Internet über den Karpatendeutschen Verein zu erreichen.

Márta Sudár

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(Entnommen der Neuen Zeitung, Budapest)

 

A mappában található képek előnézete Szepességiek 4. budapesti összejövetele, 2013.nov.22.

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